(08. 02. 2012; 10:00) Der digitale Lesezeichendienst erweckt neben den USA auch in Österreich und Deutschland immer größeres Interesse. Der Zugang auf die Plattform ist derzeit noch auf Einladungsbasis beschränkt, aber dennoch nehmen die Benutzerzahlen stetig zu.
Eine Studie von Shareaholic zeigt, dass sich Pinterest im Dezember des Vorjahres für 2,5 Prozent des Internet-Traffic verantwortlich zeigt. Nur einen Monat später stieg die Anzahl der User bereits auf 3,6 Prozent und überholt dabei bekannte Seiten wie MySpace, Linkedin und sogar auch Google+.
Der Web-Inhalt wird auf der Seite von Pinterest in quadratischen kleinen Blöcken angezeigt. Ähnlich wie bei einer realen Pinnwand auf der kleine Post-its angebracht sind. Die Seite wird ständig durch die Nutzer ständig durch das Hinaufladen von gefundenen Inhalten im Netz verändert.
Bis jetzt tauchten einzig Seiten mit technischen Inhalten im Netz auf, die ein ähnliches Design wie Pinterest verwendeten. Das sogenannte jQuery Masonry Layout ist nach Angaben von Entwicklern ganz einfach zu implementieren und gibt es auch schon seit längerer Zeit. Lediglich Pinterest verhalf dem Design zu diesem Trend der Aufmachung und trägt dazu bei, die herkömmlichen Chroniken auf Seiten zu verdrängen, ohne die Nutzer abzuschrecken.
Der Vorteil liegt vor allem darin, dass die Inhalte auf eine nicht-lineare Weise dargestellt werden und einen besseren Überblick bieten. Es gibt bereits viele Anfragen von Anbietern an Web-Designer, die ihre Seite der von Pinterest angleichen wollen.