(13.02.2012, 10:00) Für mobiles Sufen im Internet mit der schnellen LTE-Technik werden Vodafone-Konsumenten in Zukunft mehr zahlen müssen als dies derzeit der Fall ist. Der neue Verbindungsstandard führt zu einer Preiserhöhung. Genannt wurden zwei Tarife für die Nutzung von LTE. Die schnellen LTE-Handys werden voraussichtlich im März auf den Markt kommen.
Der Deutschland-Chef Friedrich Joussen spricht von zwei Tarifen, die entweder 50 Mbit beziehungsweise 20 Mbit pro Sekunde ermöglichen, wobei jeweils ein Preisaufschlag von jeweils 10 Euo für die Nutzung von LTE zu bezahlen sein wird. Es wird angenommen, dass dieses Angebot vor allem jene Kunden in Anspruch nehmen werden, die bereits jetzt die teuersten Tarfivarianten nutzen und auf eine rasche und problemlose Internetverbindung Wert legen. Vodafone ist davon überzeugt, dass Konsumenten für eine schnellere Internetverbindung bereit sind, tiefer in die Tasche zu greifen. Der Smartphone-Markt nimmt zudem laufend zu. Heute hat bereits jeder fünfte Vodafone-Kunde ein interntfähiges Smartphone, wobei der Anteil ständig zunimmt.
Ab März sollen von Vodafone zwei bis vier LTE-Smartphones angeboten werden. Allerdings wird das Unternehmen noch Jahre benötigen, um das LTE-Netz auch tatsächlich bundesweit ausbauen zu können. Hier stehen nicht nur Vodafone, sondern auch andere Mobilnetzanbieter am Anfang des Aufbaus. Vodafone hat in Düsseldorf ein LTE-Netz aufgebaut, die Deutsche Telekom zuvor in Köln. Bis zum Jahresende soll der Netzstandad in 100 deutschen Städten realisiert werden. In Kürze wird es in Frankfurt am Main möglich werden, LTE zu nutzen. Bei der Telekom werden die LTE-fähigen Geräte aber später als bei Vodafone, erst in der zweiten Jahreshälfte, auf den Markt kommen.