(30.01.2012, 10:00) Die Telekom verkauft die Tochterfirma Softwareload an den Konkurrenten Nexway und zieht sich damit aus dem riskanten Markt für digitalen Softwarevertrieb zurück. Am 1.März 2012 sollen die Kundendaten an Nexway übertragen werden. Für Kunden ist es möglich, bis Ende Februar gegen diese Übergabe Einspruch zu erheben. Softwareload ist ein im Jahre 2006 gegründetes Download-Portal für PC-Software.
Dieses wird in Zukunft von dem französischen E-Business-Spezialisten Nexway EMEA weitergeführt, der auch mit Microsoft und Dell zusammenarbeitet. Da durch den Verkauf der Vertragspartner gewechselt wird, müssen die Kunden über die Übernahme informiert werden und können dieser auch widersprechen. Softwareload-Nutzer werden hierbei per Mail benachrichtigt und über eine eigene Webseite über alle Details der Datenübertragung informiert. Dabei soll neben dem Namen, der E-Mail-Adresse, dem Benutzernamen, der Kundennummer und der angegebenen Adressen auch die Bestell- und Transaktionsnummer, Download-URLs, Lizenzschlüssel sowie Informationen zu den gekauften Produkten und bezahlten Beträgen übergeben werden.
Stimmt man der Datenübertragung nicht zu, muss dies innerhalb von vier Wochen kundgetan werden. Für den Fall, dass man mit dem Vertragspartner nicht einverstanden ist, wird das Kundenkonto mit Ende März 2012 gelöscht und man kann nicht mehr auf Lizenzschlüssel und Installationsdateien zugreifen. Für die bereits gekauften Dateien und Lizenzen hat die Telekom aber eine Anleitung zur Sicherung bereitgestellt.