(03.01.2012, 16:30) Das Berliner Start-Up Soundcloud konnte gleich am Anfang des neuen Jahres seine Finanzlage deutlich aufbessern und damit sein internationales Wachstum stärken. In das deutsche Internet-Musikportal sollen geschätzte 50 Millionen Dollar von den kalifornischen Firmen Kleiner Perkins Caufield & Byers und GGV Capital investiert worden sein. Sicher ist, dass es zu einer Aufstockung der Finanzen gekommen ist. Allerdings wurde noch nichts über das genaue Ausmaß der Investition berichtet. Als Gegenleistung für die Investition erlangte allerdings Analystin Mary Meeker, Partnerin von Kleiner-Perkins, eine Position im Soundcloud-Aufsichtsrat. Ein Stimmrecht ist dabei aber nicht vorgesehen.
Obwohl die Höhe der Investition bislang noch unbekannt ist, wird damit dennoch deutlich, dass der internationale Erfolg des Berliner Unternehmens immer stärker forciert wird und dies scheinbar auch gut gelingt. Dies dürfte auch der schwedische Firmengründer Alexander Ljung so sehen, der am Montag twittere: "2012 hat mit einem Knall angefangen."
Soundcloud wird also aller Voraussicht nach versuchen das neue Youtube im Bereich Audio zu werden. Die Nutzerzahlen konnten enorm gesteigert werden und auch das Produktangebot wurde zunehmend ausgebaut. Ein Plus des Musikportals ist auch, dass Nutzer ihre eigenen Kreationen hochladen und Werke anderer Nutzer abonnieren und auch herunterladen können. Soundcloud versucht dabei derzeit, seine Einnahmen vor allem mit Premium-Accounts zu erhöhen. Und offensichtlich auch mit lukrativen Investitoren.