Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen

Samsung Galaxy S3 in Dubai bereits im Verkauf   Apple-Chef Tim Cook konnte 2011 am meisten verdienen   Testbericht Huawei Ascend G300 – Gutes Preis-Leistungsverhältnis   China: Die boomenden  Verkäufe von Windows Phone könnten nur kurzlebig sein   Taxi.eu: Die Nummer eins der Taxi-Apps in Deutschland und Europa

NSN Deutschland: 2.900 Stellen gestrichen

 
 

Der Netzwerk-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) befindet sich in einer schweren Krise und schließt den Standort München. Bundesweit sollen 2.900 Stellen, weltweit 17.00 Stellen eingespart werden.

 

(31.01.2012, 16:40) Nokia Siemens Networks (NSN) versucht zu retten, was zu retten ist und setzt dabei auf drastischen Personalabbau. Das Unternehmen streicht deutschlandweit knapp 3.000 Arbeitsplätze, was bedeutet, dass jeder dritte Mitarbeiter seinen Posten verliert. Vor allem in München wird der Großteil der Stellen eingespart, da dieser Standort kurzerhand geschlossen wird.

 

Die Probleme des Netzwerkausbauers Nokia Siemens Networks werden also in erster Linie die knapp 3.000 Mitarbeiter zu spüren bekommen, die nun ihren Job verlieren. Die meisten Stellen werden bis Ende des Jahres abgebaut sein. Auch der Standort und gleichzeitige Hauptsitz München soll spätestens mit diesem Datum geschlossen werden. 2.000 Stellen werden dabei eingespart.

 

Das Gemeinschaftsunternehmen zwischen Nokia uns Siemens hat sich beim Geschäft mit Telefonnetzen nicht hinreichend etablieren können. Bereits seit Jahren werden laufend Verluste eingesteckt und immer weniger Kunden können gezählt werden. Der traurige Rekord des Unternehmens besteht darin, dass praktisch jedes Quartal seit der Unternehmensgründung mit einem Verlust abgeschlossen wurde.

 

Daher wurde Ende November 2011 mitgeteilt, dass man weltweit rund 17.000 Stellen streichen wird, um eine Milliarde Euro zu sparen. Da in Deutschland zentrale Funktionen zu finden sind, ist dieses Land besonders stark vom Abbau betroffen. Man hofft nun, bis 2013 wieder auf die Beine zu kommen, weshalb man sich nur noch auf fünf Standorte konzentrieren möchte: Berlin, Bonn, Bruchsal, Düsseldorf und Ulm. Hier sollen sowohl Entwicklungs- als auch Fertigungsstandorte weiter betreiben werden.

 

Der Konzern sei sich darüber im Klaren, dass dies eine erhebliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl ist und möchte diese mit Respekt und unter Einhaltung aller rechtlichen Rahmenbedingungen umsetzen. Der Konzern rechtfertigt sich mit dem Erfordernis, sicherstellen zu müssen, dass das Projekt auch in Zukunft nachhaltig wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

 

Es wurde auch mitgeteilt, dass in Bayern nicht alle Mitarbeiter ihren Job verlieren werden, sondern einigen auch das Angebot gemacht wird, and einen anderen Standort umzuziehen. Insgesamt sollen dabei 1.600 Stellen verlagert werden. In Finnland ließ der Konzern insgesamt ebenso viele Stellen (1.600) streichen.

 

Vor allem aber zeigt sich der bayerische Wirtschaftsminister, Martin Zeil, wütend: "Wir haben mit großem Ernst Gespräche mit der Unternehmensleitung geführt und ihre Verantwortung für die Mitarbeiter und den Standort München eingefordert. Leider bleiben diese Appelle und Unterstützungsangebote fruchtlos. Das ist schmerzlich und wird dem starken IT-Standort Bayern in keiner Weise gerecht. Diese Entscheidung ist nicht nachzuvollziehen". Seiner Meinung nach handle es sich bei diesem Schachzug um eine "missglückte Unternehmensstrategie", die vor allem Standortfaktoren aus blinder Furcht vor Kosten missachtet. Er wirft NSN eine "unternehmerische Fehlentscheidung vor, die auf den Rücken langjähriger Mitarbeiter ausgetragen wird".

 

( )

Verwandte Themen

Reaktionen auf diesen Artikel

Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.
Kinder lernen viel rascher mit Apps:Forscher über die Langzeiteffekte aber uneinig   Bestätigt: Samsung Galaxy S3 ist nicht aus Plastik   Das iPhone 3GS feiert sein Revival   David Beckham ist neuer Werbeträger das Samsung Galaxy Note [Video]   Testbericht zum Huawei Honor: Mittelklassetechnik zum kleinen Preis
Kinder lernen viel rascher mit Apps:Forscher über die Langzeiteffekte aber uneinig   Lumia übertrifft DROID als Suchbegriff bei Google   Wie man beim Facebook Messenger die Angabe des Aufenthaltsortes deaktiviert   Julian Assange als möglicher australischer Senator   Facebook soll 15 Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen

Suchbegriffe: Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen


 
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichenNokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichenNokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen Telekom-Presseon
Meinung  •  Personalia  •  Jobbörse  •  Termine  •  Anzeigen  •   Newsletter-Admin  •  Impressum
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
News
Dossier
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
Partner
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
Nokia Siemens Networks: 2.900 Stellen gestrichen
Rating
Google Suche
Weitere Artikel