(15. 02. 2012; 17:30) Microsoft hat angekündigt bei Windows 8, sich neben den Bedürfnissen der mehrheitlichen Anwender, auch auf diejenigen zu konzentrieren, die aufgrund eines Handicaps den PC nicht auf die gleiche Weise nutzen können, wie andere. Nach Angaben von Microsoft sollen weltweit bis zu 15 Prozent einen PC aufgrund ihrer geringen Sehkraft nur sehr eingeschränkt verwenden können.
Wie nun bekannt wurde, sollen trotz der massiven Änderungen an der Oberfläche und dem Dateisystem, alle bisher bekannten Werkzeuge weiter erhalten bleiben. Mittel wie die virtuelle Lupe, die es bereits seit Windows 98 gibt, sollen nach wie vor Nutzern mit einer Sehschwäche ermöglichen, Inhalte vergrößert darzustellen. Auch die Umstellung auf Touchscreens, soll die Eingabe von Text dadurch erleichtern.
Trotz der allgemeinen Verbesserungen der Hilfsmittel, konzentriert man sich besonders auf die Verbesserung der Sprachausgabe. So sollen künftig mehrere Sprachen mit unterschiedlichen Stimmen verfügbar sein. Außerdem hat man künftig die Möglichkeit, aufgrund der verbesserten Geschwindigkeit der Sprachausgabe, ohne Probleme auch andere Anwendungen parallel laufen lassen zu können.
Eine weitere Neuerung ist, dass bereits das Update von Windows 7 auf 8 über die sprachbasierte Eingabe funktionieren soll.
Aufgrund des derzeitigen Stands der Entwicklungen, räumen die Verantwortlichen Microsoft jedoch ein, dass es noch zu Fehlern bei der sprachgesteuerten Installation kommt. Bis zur endgültigen Version sollen diese aber auf jeden Fall behoben sein.
Applikationen sollen vor allem nicht viel Aufwand benötigen um barrierefrei genutzt werden zu können, da die meisten sowieso auf HTML5 oder JavaScript basieren.
Aufgrund der bisher veröffentlichten Beiträge über Windows 8 kann man erkennen, dass man sehr darum bemüht ist, ein ganzheitliches Produkt auf den Markt zu bringen und vor allem auch ein qualitativ gutes, ob es gelingt wird man sehen.