Microsoft schlägt mit skurrilem Video weiter auf Google ein

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Microsoft schlägt mit skurrilem Video weiter auf Google ein

 
 

Microsoft hat ausgerechnet auf Googles YouTube ein Anti-Google Video hochgeladen, das an Dümmlichkeit kaum zu übertreffen ist. Der Konzern in Redmond nimmt offenbar Googles Änderungen der Nutzungsbedingungen als Chance wahr den Suchmaschinenriesen madig zu machen.

 

(21.02.2012, 22:06) In den vergangenen Tagen haben sich die Meldungen förmlich überschlagen, die Google Umgehung von Tracking-Schutz und andere Unredlichkeiten vorwarfen. Microsoft war nur unschwer als Urheber auszumachen. Microsoft bezahlt auch Lobbyisten, die Apple und Oracle gegen Google unterstützen und die diversen Prozesse jeweils zu Googles Ungunsten interpretieren. Auch Zeitungsanzeigen Anti-Google wurden geschalten.

In dem Video „Googlightning“ geht es vor allem gegen Google Apps. Es wird beschrieben was passiert, „wenn die größte Werbefirma der Welt nebenbei Software zu verkaufen versucht“. Eine schräg gekleidete „Googen Apperson“ bewirbt sich um einen Job bei einer offenbar sehr gut gehenden Firma. Er muss der Chefin einige unangenehme Fragen über Google Apps Features beantworten und gerät sichtbar ins Schwimmen. Aber klar, das gut gehende Unternehmen setzt natürlich auf Excel und PowerPoint und er wird nicht genommen.

Im begleitenden Blog Posting wird erklärt was die Probleme von Google Software sind und warum man ihr nicht trauen kann. Jedenfalls sei es besser auf Office 365 zu setzen. Offenbar sieht Microsoft jetzt nach den kürzlich vorgenommen Änderungen bei Google eine Chance die Glaubwürdigkeit des Konkurrenten zu untergraben. Ob das mit derart dümmlichen Videos gelingt, ist allerdings mehr als fraglich. 

 

 

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Reaktionen auf diesen Artikel



Pepi-Onkel, 22.02.2012
dümmlich?
Bei uns werden mit dümmlicher Werbung Wahlen gewonnen. Dümmliche Waschmittelwerbung wurde fast nahtlos von dümmlicher Möbelhauswerbung abgelöst. Das Zielpublikum dümmlicher Werbung ist wahlberechtigt und hat Führerscheine. In den USA ist es halt schon länger so, und schlimmer ist es vermutlich nur in Italien.
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