(22.02.2012, 00:40) Der Deutsche Kim „Dotcom“ Schmitz war vor einem Monat auf Betreiben von US-Behörden direkt aus seiner Riesenvilla in Neuseeland verhaftet worden. Nun hat ein neuseeländisches Gericht entschieden ihn aus der Haft zu entlassen, da er nicht über die Mittel verfüge, das Land zu verlassen. Das twittert der Rechtsanwalt von Megaupload, Ira Rothken, der auch die iPhone Käufer in der Sammelklage gegen Apple wegen Antennagate vertreten hatte.
Zuvor war schon einer der Mitbegründer, nämlich Mathias Ortmann, gegen Kaution freigelassen worden.
Das Vermögen von Megaupload und Schmitz war auf Betreiben der US-Behörden beschlagnahmt worden und Schmitz habe keine Mittel zur Flucht, da die Konten schon alle beschlagnahmt worden seien, so das Gericht.
Etwas skurril klingt die Auflage des Gerichts, Kim Dotcom dürfe das Internet nicht nutzen. Seine Anwälte bezeichnen dies als lächerlich, aber offenbar besteht die Befürchtung er könne Megaupload mit mystischen Mitteln wieder zum Leben erwecken. Die Verhandlung über seine Auslieferung an die USA soll nun am 2. März stattfinden.
