Jupiter Research: Ultrabooks auf dem Vormarsch

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Jupiter Research: Ultrabooks auf dem Vormarsch

 
 

Die Analysten des Marktforschungsunternehmen Jupiter Research sehen einen Boom bei den ausgelieferten Stückzahlen von Ultrabooks voraus. Tablets sollen weiterhin auf einem relativ hohen Niveau verbleiben, was bedeutet, dass sie nicht von den Ultrabooks verdrängt werden.

 

(24.01.2012, 12:00) Ein neuer Bericht der Analysten von Jupiter Research wurde veröffentlicht, der in erster Linie einen enormen Anstieg der Stückzahlen ausgelieferter Ultrabooks in den nächsten Jahren vorhersieht. Die Anzahl der ausgelieferten Ultrabooks soll dabei innerhalb der nächsten 5 Jahre drei Mal so schnell anwachsen wie jene ausgelieferter Tablets.

 

Dennoch wird das Tablet-Volumen auf einem relativ hohen Level bleiben und nicht durch die Ultrabooks-Flut verdrängt werden. Im Bericht geht man davon aus, dass 352 Millionen Stück Tablet-Computer bis 2016 ausgeliefert werden. Hingegen sollen "nur" 178 Millionen Ultrabooks über die Ladentheke gehen.

 

Der Bericht spricht sich auch über die Vergangenheit Apples aus. Hier heißt es, dass Hersteller sehr rasch darauf reagierten, als Apple das iPad veröffentlichte und schnell entsprechende Konkurrenzprodukte entwickelten, die dem Sensationsprodukt Marktanteil streitig machen sollten. Bei Einführung des Macbook Air im Jahr 2008 allerdings verschlief die Konkurrenz den Anschluss. Die ersten Ultrabooks- und damit eine neue Generation im Bereich Mobile Computing - wurden von den Herstellern erst Ende 2011, und damit viel zu spät, auf den Markt gebracht.

 

Während der Markt nun die Vielzahl neuer Produkte verschiedener Hersteller, die auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas vorgestellt wurden, verarbeiten muss, entsteht nun eine neue Situation mit neuen Branchenwettkämpfen. Wie man bereits beim Tablet-Markt sehen konnte, ist es ein schwieriges Unterfangen für Apples Konkurrenten, mit Produkten zu punkten, die sich nicht - entweder im Hinblick auf den Preis oder im Hinblick auf die Ausstattung - im besonderen Ausmaß vom iPad differenzieren konnten.

 

Die neuen Ultrabooks führen nun zu einer geänderten Wettbewerbssituation. In diesem Bereich gibt nun Intel die Standards vor. In einem Bericht von Daniel Ashdown ist hierzu zu lesen: Während Intel sicherlich dafür sorgt, dass Ultrabooks nicht zu den gewöhnlichen Notebooks gezählt werden können, müssen Hersteller dennoch eine Balance im Hinblick auf ihre Produktstrategie finden. Auf der einen Seite müssen Intels Vorgaben und Spezifikationen eingehalten werden, um vom Ultrabook-Status profitieren und um die neue Marke nutzen zu können. Auf der anderen Seite stehen aber die Konsumenten, für die die Produkte unter Umständen zu teuer sein könnten, was den Boom einbrechen lassen könnte.

 

Andere Ergebnisse des Berichts sind:

 

·         Hinter zahlreichen Verbesserungen, die die Ultrabooks-Generation mit sich bringt, steht ein Flash-basierter Speicher, der eine bessere Leistung ermöglicht. Dieser Speicher hat aber nun auch mal seinen Preis und kann nur dann zum Einsatz kommen, wenn die Konsumenten auch bereit sind, diesen zu zahlen. Hersteller werden in Zukunft daher verstärkt auf Cloud-Speicherung setzen müssen.

 

·         Windows 8 wird eine zentrale Rolle bei der Ultrabook-Ausbreitung spielen. Dabei wird auch das Image des Betriebssystems entsprechend verbessert werden können.

 

·         Netbook- Auslieferungen werden in 2016 nur noch ein Drittel des heutigen Volumens ausmachen. Der Grund für den Rückgang liegt vor allem in den Tablets und in kostengünstigen Notebook-Versionen, die auch eine hohe Leistung mit sich bringen und teure Notebooks verdrängen werden.

 

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