Interxion positioniert sich als Content-Hub: Digitale Inhalte auf dem Vormarsch

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Interxion positioniert sich als Content-Hub: Digitale Inhalte auf dem Vormarsch

 

Der Internet Traffic verdoppelt sich jedes Jahr. Deshalb wachsen auch die Datacenters ungebremst weiter. Einer der größten Anbieter zum Hosting ist Interxion.

 

(16.2.2012, 8:55) Der Umgang mit "Content" macht im Zeitalter der Digitalisierung und des wachsenden Internet-Verkehrs einen neuen Quantensprung. Angetrieben durch das Konsumationsverhalten einer qualitativ und quantitativ anspruchsvollen User-Gemeinde gilt es, digitale Inhalte wie Videos, TV, Bilder und Audio-Daten "rausch- und unterbrechungsfrei" durch das weltweite Netz zu schicken.

In Wien befindet sich eines von 28 europäischen Interxion Rechenzentren. Dank Hochverfügbarkeit und leistungsstarken Internet-Anbindungen sind diese Colocation Centers perfekte Standorte für s.g. CDNs (Content Delivery Networks). Im Content-Hub von Interxion findet die internationale CDN Community Anschluss zu den führenden Internet Service Providern (ISP), an modernste Glasfasernetze und internationale Internet-Knoten. Denn was für den digitalen Content wirklich zählt, ist letztlich die rasche Distribution an ein pan-europäisches Publikum mit möglichst geringen Latenzzeiten.  

Die Nachfrage nach diesem Content ist vorhanden und wird - das bestätigen die Trends der großen Analysten - auch 2012 steigen. Vor allem die wachsende Zahl an mobilen Anwendern stellt neue Ansprüche an die zugrundeliegende Infrastruktur.

"Besonders sensitiv ist die Verarbeitung und Distribution von Premium Content, etwa kostenpflichtige Live Streams oder abonnierte Services, wie im Online Gaming üblich", erklärt Christian Studeny, Geschäftsführer von Interxion Österreich. Das Marktvolumen sei, so Studeny, nicht zu unterschätzen: Bis 2015 wird das Gigabyte Equivalent aller jemals produzierten Filme weltweit im 4-Minuten-Takt über die globalen IP Netzwerke laufen (Quelle: Cisco VNI, 2011). Bei anhaltender Trend-Entwicklung erreicht die iGaming Industrie bis 2014 einen Marktwert von 40 Milliarden Dollar.

Interxion versteht sich mit seiner umfassenden Verfügbarkeit von rund 400 Netzbetreibern und Service Providern, sowie18 Internetaustauschknoten in 11 europäischen Ländern als "Podium" für Content Provider und digitale Media Plattformen. Am Colocation-Standort Wien werden die Sicherheit, die Verarbeitung und die Übermittlung der Inhalte durch redundante, durchsatzstarke Glasfaseranbindungen und unterbrechungsfreie Power & Cooling Systeme sichergestellt. "Der Vorteil innerhalb der Interxion Content-Hubs ist, dass die direkten Verbindungen ins nächste Colocation-Rechenzentrum kostengünstiger sind. Außerdem bringt die inhaltliche und geschäftliche Nähe für alle Anbieter Synergien", so Studeny. Die Synergien ergeben sich unter anderem durch die Bündelung der Angebote. CDNs tauschen ihre Inhalte über umfangreiche Mediatheken aus und agieren stark nachfrageorientiert.

Derzeit sind über die bei Interxion untergebrachten Internet Service Provider rund 79 Prozent der Internet-User in West-Europa direkt erreichbar. Internationale Premium Content Provider und Plattformen wie iStream Planet, MindArk, GamersFirst, AKAMAI und Limelight haben sich für Interxion als Colocation-Partner entschieden. Die Positionierung als Content-Hub ist für Interxion Österreich Geschäftsführer Christian Studeny ein wichtiges Zukunftsfeld: "Sogar Unternehmen richten heute schon eigene TV-Kanäle ein. Dank der sinkenden Storage-Preise werden enorme Datenmengen archiviert und verarbeitet. Damit steigen die Anforderungen an das Rechenzentrum und die Connectivity", ist Studeny überzeugt.

 

Von der Produktion bis zum Endanwender durchläuft der Content viele Etappen:

Einige Benchmarks von Cisco VNI (Juni 2011):

        In West-Europa wird der IP Verkehr bis 2015 einem Volumen von 57 Milliarden DVDs pro Jahr bzw. 6 Millionen DVDs pro Stunde entsprechen.

        64% des westeuropäischen Internet-Verkehrs im Consumer-Bereich werden 2015 durch Videos erzeugt (2010 waren es 31%). Das entspricht 480 Milliarden Minuten an Video Content, die monatlich über das Internet transportiert werden.

        Der Internet-Video-to-TV-traffic steigt von 2010 bis 2015 um das 14-fache.

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