(29.12.2011; 16:00) Über Google+ wurde der erste Heiratsantrag ausgesprochen. Eine Mann fragte seine Freundin, ob sie seine Frau werden möchte, während sie beide das Google+ Spiel Crime City spielten. Mashable berichtete über diesen Heiratsantrag räumte, aber ein, dass es sich dabei, ebenso um einen klugen Marketing-Schachzug handeln könnte.
Laut der Firma Funzio, dem Entwickler des Spiel, hat sich der Heiratsantrag, wie folgt ereignet: Der Spieler Mihai, dessen Nachname unbekannt ist, hat Funzio gebeten ihren Crime-Boss-Charakter verwenden zu dürfen um seiner Freundin Miruna, die diese Spiele ebenso spielt, die Frage aller Fragen stellen zu können. Crime City ist eine Massively Multiplay Online Rollenspiel (MMOROG), in diesem Spiel können Gegenstände von den Spielern erworbene werden und daher konnte der Mann auch einen Verlobungsring erstehen.
Der Plan wurde am 25. Dezember in die Tat umgesetzt. Nachdem Mihai den Ring gekauft hatte, erschien er im Spiel für beide Charaktere und daher fand Miruna diesen nach ihrem einloggen in ihrem Bestand, danach war Mihai bereits auf sein virtuelles Knie zu sinken. Die Antwort von Miruna war natürlich Ja. Dies ist die Gesichte die von Funzio veröffentlicht. In den Augen von Mashable wirkt diese Story wie eine Werbung als eine wahre Geschichte. Das Online-Medium versuchte über Funzio mit dem glücklichen Paar Kontakt aufzunehmen.
Sollte sich diese Geschichte als wahr erweisen, handelt es sich um den ersten ernsthaften Heiratsantrag, der über Google+ getätigt worden ist. Diese Verlobung reiht sich ein in eine Reihe von Verlobungen, die über das Internet und seine Dienste geschlossen worden sind. Im Jahr 2008 fragte Michael Weiss-Malik, ein Google Mitarbeiter und selbsternannter Silicon Valley Geek, seine Freundin Leslie Moreno mit Hilfe von Google Street View, ob sie ihn heiraten möchte. Er organisierte einige Freunde, die sich auf dem Google Campus in Mountain View mit Schildern aufstellten auf denen die Frage stand. Danach bat er das Google Street View eines neues Bild des Campus zu erstellen und es hochzuladen.
Im Jänner dieses Jahres fragte Greg Hill seine Freundin Dana Burck über Groupon. Hill organisierte mit Hilfe von Groupon, dass ihr eine maßgeschneiderte E-Mail des Dienstes übermittelt wurde. Eine Link führte sie auf eine Seite mit seinem Antrag, dort klickte sie auf "Buy". Es wurde ihr darauf ein Glückwunschschreiben übermittelt, das ihr mitteilte, dass sie jetzt inoffiziell mit Hill verlobt sei.
Es gibt nicht viele soziale Netzwerke, die nicht für einen Heiratsantrag verwendet worden sind. StumbleUpon, Facebook und natürlich auch Twitter wurden alle schon als Verlobungs-Plattform genutzt. Es stellt sich jetzt die Frage, ob Google+ in die Reihe dieser Plattformen aufgenommen wird oder nicht. Diese unterschiedlichen Heiratsanträge über das Internet mit Hilfe von sozialen Netzwerken, Diensten oder wie in diesem Fall über ein soziales Spiel, weisen in eine Zukunft in der das echte Leben immer mehr im virtuellen Raum geführt. Es bleibt nur abzuwarten, wann über und welches Medium der nächste Antrag kommt und ob er genauso kreativ durchgeführt ist, wie seine Vorgänger.