(14.02.2012, 12:00) Die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM) hat eine Filtersoftware entwickelt, die Kinder und Jugendliche vor unangemessenen Inhalten im Internet schützen soll. Diese Software wurde nun von der Telekom und JusProg offiziell anerkannt, worüber sich vor allem der Bundesverband der Computerspielindustrie (G.A.M.E.) positiv ausspricht.
Es sei "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem modernen Kinder- und Jugendschutz in den Telemedien", so die Organisation. Bei dem Jugendschutzprogramm handelt es sich um eine Filtersoftware, die es Eltern ermöglicht, den Zugang zu unangemessenen Content zu beschränken. Der Vorstandvorsitzende von G.A.M.E., Thomas Friedmann, ist der Meinung, dass es eine wichtige und schwierige Aufgabe für Eltern ist, ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet beizubringen. Man sieht in der Anerkennung der Software eine wichtige Entscheidung, die "insbesondere für die Förderung der Medienkompetenz von Minderjährigen bedeutsam" ist.
Bei dem Programm wird eine Datenbank eingesetzt, in der für Kinder und Jugendliche unangemessene Inhalte angelegt sind. Betreiber von Webseiten haben nun die Aufgabe, ihre Seiten nach Altersstufen einzuschätzen und für die Jugendschutzprogramme zu taggen. Hilfe dabei erhält man in Deutschland durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) , die über Erfahrung und Know-How bei der Altersklassifizierung verfügt.