Filehoster Skyload stillgelegt

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Filehoster Skyload stillgelegt

 

Der Fall Kino.to zieht immer weitere Kreise und führt erneut zu Festnahmen. Dieses Mal wurde der Betreiber des Filehosters Skyload sowie ein ISP-Verantwortlicher in Untersuchungshaft genommen.

 

(20.02.2012, 16:30) Im Fall Kino-to kam es zu erneuten Verhaftungen. In Dresden hat die Staatsanwaltschaft nach intensiveren Ermittlungen nun den Betreiber des Filehosters Skyload sowie einen ISP-Verantwortlichen festgenommen, die nun in Untersuchungshaft auf ihre Anhörung vor Gericht warten. Bei den Betreibern und Verantwortlichen des an Kino.to angegliederten Filehosters wurden nun Server beschlagnahmt, auf denen sich Filme, Serien und Nutzerdatenbanken befanden. Nach offiziellen Angaben sollen auf den Servern 10.000 illegale Kinomitschnitte gefunden worden sein. Den sich nun in Untersuchungshaft befindlichen Verdächtigen Maik P. und Marcel E. wird vorgeworfen, gemeinsam Urheberrechtsverletzungen begangen beziehungsweise diese erleichtert zu haben.

 

Festgenommen wurden die Verantwortlichen von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), welche ihre Erkenntnisse zu Skyload.net im Januar 2012 an die Behörde weitergegeben hat. Demnach sollen die beiden Männer einen Sharhoster nach dem Modell von Megaupload betrieben und damit jede Menge Geld mit der Verletzung von Urheberrechten verdient haben.

 

Vergangene Woche wurde der Filehoster geschlossen und die beiden Verdächtigen festgenommen. Dies wurde von der GVU mit einer E-Mail bestätigt. Skyload war seit 2010 aktiv und diente, so der Verdacht, als einer der Hoster, über den Serien und Filme, die Nutzer bei Kino.to streamten, abgerufen werden konnten. Auch Nachfolger von Kino.to soll der Dienst mit Daten versorgt haben.

 

Auch bei Skyload wurde, wie bei Megaupload, vor allem Geld mit Premiumdiensten gescheffelt. Benutzer, die bereit waren eine Gebühr zu zahlen, konnten Filme und Serien mit kürzeren Wartezeiten downloaden. Nutzer erhielten zudem "Provisionen" für das Hochladen besonders beliebter Dateien. Auch mit Werbeeinnahmen konnte das Budget der Betreiber entsprechend aufgebessert werden. Weitere Ermittlungen sind gewiss.

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