Facebook setzt stärker auf Verortung

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Facebook setzt stärker auf Verortung

 

Facebook versucht mit der Funktion „Add to Map“ mehr Daten über den Aufenthaltsort von Nutzern zu erlangen und möchte Unternehmensseiten zu Facebook Places machen.

 

(15.02.2012, 16:15) Mit „Add to Map“ versucht Facebook erneut Ortsdaten von Nutzern zu erlangen. Facebook hat letzte Woche damit begonnen, Administoren  von Seiten darauf hinzuweisen, ihren Seiten eine Adresse hinzuzufügen. Damit werden die Seiten aber zu Facebook Places. Handelt es sich um eine Community Page, so ist es auch Nutzern, die keine Administratoren sind möglich, Ortsdaten zu ergänzen. Eine Seite kann zudem auch mit einem bereits bekannten Ort verbunden werden. Dazu wird bei Seiten ohne Adresse ein „Add to Map“ Button angezeigt, mit dem die Seite einem Ort hinzugefügt werden kann.

 

Facebook steigert das Sammeln von Ortsdaten aber nicht nur bei Unternehmensseiten sondern ist auch an den Aufenthaltsort privater Nutzer immer stärker interessiert. Dies zeigt sich bei der neuen Karte, die nun bei der Timeline erscheint und auch bei den automatischen Vorschlägen zur Verortung von Fotoalben.

 

Die dafür geschaffenen Dienste finden allerdings nicht ungbedingt großen Anklang. In Deutschland etwa sind die Check-In-Deals so gut wie verschwunden. Auch der Kauf von Gowalla, einem Unternehmen, das sich auf Location-Based-Services spezialisiert, führte zu keinen Boom bei der Angabe von Daten zum Aufenthaltsort. Gowalla fokussiert sich mehr auf Geschichten rund um Orte oder Plätze, was offenbar auch genau das ist, was Facebook für seine neue Timeline plant.

   Unternehmensseiten können nun auch mit bekannten Orten vebunden werden.

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