Der CEO von Salesforce.com, Marc Benioff, wurde von Larryy Ellison aus der Oracle OpenWorld hinausgeschmissen. Nun hält er morgen seine Keynote in einem Hotel, statt bei der OOW11.
(San Francisco, 04.10.2011, 23:00 PT) Die Oracle OpenWorld 2011 dümpelte bisher ohne große Aufreger dahin. Nun hat Oracle CEO Larry Ellison aber eine Bombe platzen lassen, die in den US-Medien schon für mehr Coverage gesorgt hat, als der Rest von Oracles größtem Kunden-Event bisher.
Larry, der als Choleriker gilt, war offenbar mit den Twitteraktivitäten von @Benioff nicht ganz zufrieden. Und beschloss daher kurzerhand seinem Ex-Mitarbeiter und Gründer von Salesforce.com das Recht zu entziehen, auf der OOW11 zu sprechen. Dabei war Benioff ohnehin bereits auf einem Nebenschauplatz, nämlich das Buena Yerba Theatre abgedrängt worden. Schon im Vorjahr nämlich hatten sich die
beiden ein heftiges Fernduell geliefert. Ellison hatte seine neuen Cloud-Angebote „Out-of-the-box“ mit Exadata und Exalogic vorgestellt. Benioff hatte in seiner Keynote gefragt, ob schon jemand eine Wolke in einer Schachtel gesehen habe.
Ellison hatte am nächsten Tag bei seiner abschließenden Keynote darauf sichtbar verärgert gefühlte 20 Minuten lang geantwortet. Jedenfalls – Benioff ist draußen. Warum weiß keiner so genau. Auf Twitter gibt es im Moment dazu rund 20 Tweets pro Minute und jeder US-Blog und jedes US-Medium, das etwas auf sich hält von der New York Times abwärts, hat schon einen Beitrag dazu geschrieben.
Denn Benioff hat auch blitzschnell reagiert und hält nun seine Keynote im St. Regis Hotel, nur einige hundert Schritte von Oracles Veranstaltungen entfernt. Heute hat übrigens Oracle President Mark Hurd dort auch seine Veranstaltungen abgeführt.

Und wie das bei solchen Gelegenheiten der Fall ist blühen auf Twitter die originellen Vergleiche.

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