Apple ist in China in großen Schwierigkeiten wegen des Namens iPad, für den die Firma Proview die Rechte für China hält. Nun wurde gezeigt, wie deren iPad aussah.
(18.2.2012, 21:40) Apple hat in China bereits den Prozess gegen Proview verloren, denen ein chinesisches Gericht bestätigt hat, die Markenrechte am Namen iPad zu besitzen. Apple hat zwar noch Einspruch bei der nächsten Instanz erhoben. Proview fordert nun 1,18 Milliarden Euro an Lizenzgebühren und eine Strafe von rund 30 Millionen Euro wurde verhängt.
Chinesische Behörden haben kürzlich begonnen iPads bei Händlern zu beschlagnahmen. Gestern hat Amazon den Verkauf des iPad in China eingestellt. Außerdem droht Apple nun auch ein Ausfuhrverbot für neu in China produzierte iPads, was den kalifornischen Konzern vor ungeheure Probleme stellen würde. Die iPads werden bei Foxconn in Shenzen produziert.
Gestern hielt Proview eine Pressekonferenz ab, in der das eigene iPAD nochmals präsentiert wurde. Die Entwicklung hatte 1998 begonnen und der Computer war zwischen 2000 und 2009 produziert und verkauft worden. Der Name iPAD steht für Internet Personal Access Device.
Das iPAD war Teil einer gesamten Familie von iGeräten. Aus einem Flyer, der an die Teilnehmer der Pressekonferenz übergeben wurde, ist ersichtlich, dass es auch iDVD, iClient, iPDA, iNote und andere gab. Das iPAD hatte Linux oder Citrix OS als Betriebssystem, einen 15 Zoll Bildschirm mit 800x600 Auflösung und einen 256 MHz Prozessor mit 32 MB RAM.

via
(
)
© Telekom-Presse
 |
Reaktionen auf diesen Artikel
|
|
Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.
|
|