Das mit 250 Millionen Downloads erfolgreichste Spiel für Smartphones nimmt nun via NFC und GPS Verbindung zur realen Welt auf. Damit werden neue Ebenen des Spiels freigeschaltet.
(15.6.2011, 09:00) Der Mighty Eagle, Peter Vestebacka, Gründer und CEO des finnischen Spieleerzeugers Rovio, kündigte gestern eine beträchtliche Ausweitung des Fluggebiets der Angry Birds an. Schon früher hatte man gehört, dass in Zusammenarbeit mit Nokia, die NFC-Fähigkeit der Smartphones genutzt werden soll. Hält man zwei Handys mit NFC (Near Field Communication) und Angry Birds aneinander, so werden neue Levels im Spiel verfügbar.
Im Moment geht das vor allem mit Handys von Nokia und Symbian, da diese derzeit als einzige bereits NFC standardmäßig mit an Bord haben. Bei den Androiden wird es zumindest in der nächsten Generation erwartet, beim iPhone ist die Verfügbarkeit noch unsicher.
Aber nicht nur durch die Interaktion mit anderen Smartphones fliegen die Birds in neue Gefilde, auch in die Merchandising Artikel von Rovio sind NFC-Chips eingebaut, mit denen man neue Spielgenüsse erschließen kann. Ein neues Spiel namens „Wine and Dine“ soll mit dem neuen Kochbuch für Eier, das demnächst von Rovio auf den Markt kommt, neue Spielchen treiben können.
Nicht alle Smartphones haben NFC, aber so gut wie alle wissen, wo sie sich gerade befinden. Und Rovio wird bestimmte Orte, die inhaltlich zu dem Spiel passen, besonders auszeichnen. Spielt man an einem dieser Orte Angry Birds Magic, dann wird „Magisches passieren“, so Ramine Darabiha, Product Manager für Angry Birds Magic.
Bevor das neue Spiel freigegeben wird veranstaltet Angry Birds noch einen Wettbewerb bei dem User ihre Lieblings-Audio-Tracks vorschlagen können. Der Gewinner erhält 1.000 Euro. Veranstaltet wird das Ganze über die finnische Crowdsourcing Plattform AudioDraft.
Rovio geht jetzt völlig neue Wege für einen Spieleerzeuger. Offenbar hat Rovio vor, Angry Birds zu einer Plattform zu entwickeln. Schon Ende des Vorjahres hatte Rovio mit der „Bad Pig Bank“ erste Schritte in diese Richtung unternommen, um In-App-Zahlungen direkt an die Mobilfunker weiterleiten zu können.
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